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Ein Erbe seit 1899
Das weiße Hemd wirkt auf den ersten Blick schlicht – und ist es doch ganz und gar nicht. Für viele ist es nichts weiter als Stoff und Kragen, Knöpfe und Stärke. Doch die Geschichte weiß es besser. Seit Jahrhunderten ist es ein stilles Signal für Macht, Reinheit und bisweilen – Rebellion.
Historische Fakten: Im Mittelalter waren weiße Leinenhemden gar nicht zum Vorzeigen gedacht; sie waren die Unterwäsche von Männern wie Frauen, die diskrete Schicht auf der Haut. Nur der Adel konnte es sich leisten, sie oft genug zu waschen, um sie weiß zu halten. Wäsche wurde so zum wahren Wappen des Standes. Ein frisches Hemd war nicht nur Kleidung, sondern ein Beweis für Privilegien.
Im 18. Jahrhundert wurden Herrenhemden zur Leinwand für Prunk. Rüschen, Krausen, Manschetten – Männer stolzierten in Spitze wie Pfauen auf dem Weg ins Parlament. Frauen dagegen verbargen sich sittsam hinter hochgeschlossenen Chemisettes, das Hemd flüsterte Bescheidenheit, während es sich heimlich mit Korsetts verbündete.
Dann kam das 19. Jahrhundert: Industriesmog, Dickens’scher Schmutz und der „white-collar worker“. Das Hemd wurde zum Banner der Modernität, der Nüchternheit und des ernsten Auftretens. Für Männer war der gestärkte Kragen die Architektur der Respektabilität. Für Frauen war die Hemdbluse der Suffragetten radikal – eine Erklärung der Gleichheit, Stoff gefaltet zu Politik.
Dann kam Stenströms. 1899, in der schwedischen Hafenstadt Helsingborg, hörte August Stenström seinen Kunden zu – Kapitänen, Kaufleuten, Gentlemen des Sundes – alle verlangten nach Hemden von höherer Raffinesse. Mit scharfen Scheren und noch schärferen Standards gründete er Stenströms Skjortfabrik – eine Manufaktur für Präzision, Eleganz und leise Luxus.
Der Ruf der Marke verbreitete sich in Europa. 125 Jahre später steht Stenströms noch immer für höchste Qualität und durchdachte Schnitte und Details.
Das weiße Hemd ist niemals neutral, auch wenn man es glaubt. Es trägt Jahrhunderte von Schweiß, Stärke und Symbolik. Es hat Könige, Suffragetten, Seeleute, Angestellte, Liebende und Revolutionäre gekleidet.
Unser weißes Hemd durchläuft 60 Arbeitsschritte. Weniger – und es wäre kein Stenströms.
Die Details machen es aus. Die Nähte, die Perlmuttknöpfe, die Handwerkskunst und das Wissen unserer Designer und Hersteller.
Wir sorgen dafür, dass das weiße Hemd das wichtigste Kleidungsstück in Ihrer Garderobe bleibt.




